Die Römer kannten keine Jeans – sie hüllten sich in eine Toga. Wie das funktioniert, kann man bei der Nacht des Wissens am eigenen Leib erfahren. Wir öffnen unseren Fundus an griechischen und römischen Gewändern, die unter fachkundiger Anleitung anprobiert werden dürfen.
Eine runde Mühle, Knöchelchen vom Schaf und eine Handvoll Nüsse – was haben diese Gegenstände gemeinsam? Römische Kinder (und auch Erwachsene) haben damit gespielt. Probieren Sie es aus und spielen Sie wie im alten Rom! Für Jung und Alt in der Sammlung der Gipsabgüsse.
In der Antike ging es bunt zu! Mit Buntstiften könnt Ihr den Göttern und Helden farbenfrohe Kleider anziehen.
Toga, Peplos und Chiton: Studierende der Archäologie präsentieren griechische und römische Gewänder am lebenden Modell. Die Gewänder wurden z.T. eigens für diese antike Modenschau angefertigt. Als Vorlagen dienten Statuen aus der Göttinger Sammlung der Gipsabgüsse antiker Skulpturen.
In Thorikos bei Athen haben Archäologen aus Göttingen und Gent (Belgien) das früheste eisenzeitliche Haus in Attika (10. Jahrhundert v. Chr.) ausgegraben. In Sizilien wurden zwei römische Dörfer untersucht: In Vito Soldano (Prov. Agrigent) konnte eine großflächige Bebauung nachgewiesen werden. In Vizzini (Prov. Catania) hingegen kam ein Haus mit Mosaiken und reicher Ausstattung zutage.
Die griechische Metropole Milet, gelegen an der Westküste der heutigen Türkei, prägte in der Antike über fast 1.000 Jahre eigene Münzen. Die Veranstaltung bietet - auch anhand originaler antiker Münzen - einen Einblick in die Themen, die für die Milesier*innen wichtig waren.
In der Nacht begeben wir uns in die Welt der griechischen Götter und Helden. Mit Taschenlampen erkunden wir ihre Taten. Wer war ein Liebling der Götter? Welcher Mensch oder auch Halbgott stand besonders in der Gunst der Götter? Und wer wurde für sein Handeln bestraft? Streitigkeiten, Eifersucht, aber auch die Liebe werden uns begegnen.