Wie entsteht Musik? Die Musikinstrumentensammlung ist nicht nur eine Materialsammlung, sondern auch ein Ort der Forschung darüber, wie Menschen Musik machen. Gemeinsam bauen wir Musikinstrumente aus Alltagsmaterialien und formen eine „Band“. So erleben wir den Moment der Entstehung von Musik – als menschlich organisierten Klang.
Achtung: der Veranstaltungsort ist nicht oder nur bedingt barrierefrei.
Die Verehrung des Gottes Mithras war im Römischen Reich weit verbreitet. Typisch für den Kult waren intime Heiligtümer, die ein Abbild des Kosmos darstellen sollten und entsprechend mit komplexer astraler Symbolik ausgeschmückt waren. Im Rahmen eines studentischen Projekts wurde die begehbare Nachbildung eines Mithräums konzipiert, die einen Eindruck der antiken Kultpraxis vermitteln soll.
Wie speichert und verarbeitet unser Gehirn die Wörter unserer Sprache? Diese und andere Fragen zu Verarbeitung und Erwerb von Sprache erforscht die Psycholinguistik. In unserem inneren Lexikon sind Wörter verschiedenfach vernetzt. Nehmen Sie an unserem Worterkennungsexperiment teil und erfahren Sie, wie unser Wortschatz strukturiert ist und wie wir unser Wortwissen beim Hören oder Lesen abrufen.
Warum findet man samische Kulturgegenstände in deutschen Museumssammlungen? Was erzählen uns Literatur- und Filmdarstellungen zu Grönland über die Geschichte und die Zukunft des Landes? Besuchen Sie unsere Posterausstellung mit Kurzvorträgen und Austausch zu diesen Themen. Sie können auch Ihre Kenntnisse über die Sprachen und Kulturen der nordischen Länder durch ein Quiz testen und erweitern.
Was haben Tiergeräusche mit Sprache zu tun? In der Phonologie (die Lehre über Laute und deren Funktionen in einer Sprache) untersuchen wir Lautsysteme und die Rolle von Lautmalerei in Sprachen. Denn die Laute, mit denen wir Tiere imitieren, sind nicht zufällig ausgesucht. Wieso die Biene mal “summ summ” (Deutsch), “vizz” (Türkisch) oder “boon boon” (Japanisch) macht, lernt ihr in unserem Spiel.
Wie verändert sich die Sprache von Demenzkranken? Ist unsere Sprachfähigkeit besser als die von ChatGPT oder hat uns die sogenannte KI bereits überholt? Können wir mit Gesten lügen? Wie hat der Neoliberalismus unsere Alltagssprache beeinflusst? Und wie verändern Wörter ihre Bedeutung? Dieser bunte Blumenstrauß an Themen kann am Stand der Germanistischen Linguistik erforscht werden.
In der ersten Live-Folge des literaturwissenschaftlichen Podcasts „Kannst du mir folgen?” wird es existenziell! Mit Prof. Dr. Tilmann Köppe sprechen wir über die Produktion eines Podcasts, Wissenschaftsvermittlung und die Bedeutung der Literatur für den Umgang mit allgemeinmenschlichen Themen wie Glück, Tragik, Tod oder Sinn – mit offener Fragerunde und Austausch am Stand. Sei dabei, wenn Literaturwissenschaft lebendig wird!
Wussten Sie, dass unser Körper unsere Sprache prägt? Auf unserem Poster entdecken Sie Redewendungen aus aller Welt – von Kopf bis Fuß! Testen Sie Ihr Wissen mit unserem interaktiven Quiz, indem Sie englische Redewendungen ihren Körperteilen zuordnen und ähnliche Ausdrücke im Deutschen finden. Ein unterhaltsamer Einblick in verschiedene Kulturen und ihren sprachlichen Bezug zum menschlichen Körper!
Taucht ein in die faszinierende Welt der chinesischen Schriftzeichen! Mit spielerischen und interaktiven Elementen bringen wir euch die Magie dieser jahrtausendealten Schrift näher. Durch Animationen, Bewegungen und kreative Spiele entdeckt ihr die einzigartige Schönheit und Struktur der Zeichen. Zum Abschluss laden wir euch ein, das Zeichen „福“ (Glück) selbst mit dem Pinsel zu schreiben – ein Zeichen für euer eigenes Glück. Ein Erlebnis für Groß und Klein!
Die zentrale Aufgabe des Erzählers besteht darin, aus einem virtuellen Geschehen bestimmte Momente auszuwählen, sie in eine ihm sinnvoll erscheinende Reihenfolge zu bringen und die auf diese Weise entstandene Geschichte zu erzählen. Was auf den ersten Blick selbstverständlich erscheint, ist in der Praxis oft mit erheblichen Herausforderungen verbunden. Manchmal vergisst der Erzähler etwas, manchmal lässt er entscheidende Informationen bewusst aus – und gelegentlich flunkert er sogar. Der Vortrag nimmt das Verhalten des Erzählers in den Blick und analysiert es an zwei Texten aus der internationalen Gegenwartsliteratur.
Wir begeben uns auf die Spuren der ersten Schrifterfinder! Wie schrieb und siegelte man vor über 4000 Jahren in Mesopotamien? Wie sieht dein Name in Keilschrift aus? Wie sehen phantastische Mythenwesen der Antike aus? Lasst uns gemeinsam kreativ werden und ein Wandbild gestalten! Kommt vorbei und probiert es aus!
In Antike und Mittelalter hielt man entfernte Gegenden der Erde für Wohnorte von ungewöhnlichen Lebewesen, also zum Beispiel von Leuten mit bodenlangen Ohren oder Leuten, die keine Nahrung, sondern nur den Geruch von Äpfeln aufnehmen müssen. Wir möchten die Charakterisierung dieser Kreaturen in Text und Bild, in Antike und Mittelalter vorstellen.
Wer kennt sie nicht: die biblische Sintflut-Erzählung des Noah. Aber wussten Sie, dass es gleich drei Sintflut-Erzählungen aus Mesopotamien gibt, die bis zu 4000 Jahre alt sind? Und wussten Sie, dass es große Parallelen zur biblischen Überlieferung gibt? Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, kommen Sie doch einfach vorbei.
In den letzten Jahren hat sich die Art und Weise, wie wir historische Dokumente erforschen, dank moderner digitaler Technologien erheblich verändert. Neue Werkzeuge eröffnen uns spannende Möglichkeiten, das Erbe der Vergangenheit zu bewahren, zu nutzen und zu verstehen. Das Team des Projekts eManuSkript am Institut für Digital Humanities zeigt, wie diese technologischen Innovationen ein neues Forschungsfeld im Bereich der digitalen Handschriftenforschung geschaffen haben. Anschließend haben die Zuhörer*innen die Gelegenheit, mit zwei digitalen Werkzeugen zu experimentieren, die derzeit vom Team entwickelt werden. Zunächst können sie sich in mittelalterlicher Schrift üben und dabei erleben, wie es war, mit Stift und Tinte im Stil mittelalterlicher Nonnen und Mönche zu schreiben. Danach haben sie die Möglichkeit, ein digitales Werkzeug zu verwenden, um Buchstaben auf hochauflösenden Scans echter mittelalterlicher Handschriften nachzuziehen. Ein weiteres Highlight ist das neue Werkzeug „Proteus“, benannt nach dem formwandelnden Gott der Antike. Viele mittelalterliche Handschriften wurden im Laufe der Zeit beschädigt oder überschrieben und sind daher schwer lesbar. Durch spezielle digitale Filter und Einstellungen können jedoch verborgene Daten sichtbar gemacht werden – neue Wörter, Bilder und Informationen treten zutage. Mit Proteus können die Besucher selbst entdecken, wie diese verborgenen Schätze in digitalen Bildern ans Licht kommen.
Achtung: der Veranstaltungsort ist nicht oder nur bedingt barrierefrei.
In der ersten Live-Folge des literaturwissenschaftlichen Podcasts „Kannst du mir folgen?” wird es existenziell! Mit Prof. Dr. Tilmann Köppe sprechen wir über die Produktion eines Podcasts, Wissenschaftsvermittlung und die großen Themen der Literatur: Glück, Tragik, Tod und Sinn – mit offener Fragerunde und Austausch am Stand. Sei dabei, wenn Literaturwissenschaft lebendig wird!
ChatGPT is clearly amazing in its ability to “use” human language, but most linguists agree that it doesn’t actually have any linguistic knowledge. In this talk, we’ll discuss some evidence that such Large Language Models merely mimic human language, and in doing so, introduce a few interesting concepts like the logical problem of language acquisition, and Universal Grammar.
In der Digitalen Editorik werden historische Objekte digitalisiert und standardisiert im Netz verfügbar gemacht. Wir verwenden ein experimentelles Plugin, um einen KI-gestützten Dialog mit Newtons Tagebüchern zu erzeugen. Im Austausch mit einem KI-Assistenten versuchen wir herauszufinden, wie Newton lernte, argumentierte und sein Wissen in Texten, Tabellen und Zeichnungen dokumentierte.
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Die 3D-Digitalisierung ist zum Schutz von Kulturgütern wie zu Ihrer Erforschung wichtig. Wir präsentieren Ihnen an praktischen Beispielen die vielfältigen Möglichkeiten und Zukunftsperspektiven für die computergestützte Analyse von Sammlungsgegenständen und die museale Vermittlung.
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