
Kaum etwas hat die Zivilisationsgeschichte so bestimmt wie die Auseinandersetzung des Menschen mit dem Himmel. Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der Erfindung des Projektionsplanetariums begeben wir uns auf eine große Reise, die Ihren Anfang in den frühen Kulturen der Menschheit nimmt und entlang eines sich ständig wandelnden Bildes vom Himmel am Ende zum modernen Sterntheater führt.
Achtung: der Veranstaltungsort ist nicht oder nur bedingt barrierefrei.
Unser Quiz im Stil von “Wer wird Millionär” wartet darauf, gemeistert zu werden. Auf zehn Leveln müssen jeweils fünf Fragen zum Thema Astrophysik, Planetensystem und Sci-Fi richtig beantwortet werden. Wenn es mal hakt, helfen Joker bei der Beantwortung. Doch mit jedem Level wird es schwieriger. Wer schafft alle 50 Fragen?
Beobachten Sie – bei klarem Himmel – mit den Teleskopen des Instituts für Astrophysik und Geophysik eindrucksvolle Himmelsobjekte: tagsüber mit Spezialteleskopen das turbulente Geschehen auf der Sonne, nach Sonnenuntergang am 50-cm-Spiegelteleskop Planeten, Sternhaufen und Doppelsterne. Die Beobachtungsplattform und die Kuppel mit dem Teleskop sind an diesem Abend durchgehend geöffnet.

Wie weit sind die nächsten Sterne entfernt? Was für Eigenschaften haben sie? Welche Sterne haben Planeten? Mit unserem 3x3x3 m großen Modell bringen wir Ihnen die nächsten hundert Sterne näher.
Die Sonne ist ein wahrer Hexenkessel. Das dynamische Zusammenspiel aus Magnetfeldern und heißem Sonnenplasma simulieren Forschende am MPI für Sonnensystemforschung am Computer – und können so das wahre Wesen unseres Sterns entschlüsseln. Am Computer können die Besucher*innen per Mausklick durch die heißen Feuerbögen der Sonne fliegen.
Unser Nachthimmel ist voller atemberaubender Ansichten, die über die Astrofotografie von jedermann sichtbar gemacht werden können, sei es mit einer einfachen Kamera oder einem hochtechnischen Teleskop. Unsere Ausstellung zeigt Bilder von der Sonne und den Planeten über interstellare Gasnebel bis hin zu fernen Galaxien, aufgenommen von unseren Wissenschaftler*innen in ihrer Freizeit.
Tausende Planeten, die um ferne Sterne kreisen, sind bisher bekannt. Doch wie entdeckt man einen Planeten, der viele Lichtjahre von uns entfernt ist? Im Mitmachexperiment erläutern Forscher*innen eine der gängigsten Methoden und berichten von der künftigen Weltraummission PLATO und ihrer Suche nach erdähnlichen Planeten.
In den Werkstätten des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung werden hochpräzise Werkstücke für die Weltraumforschung gefertigt. Einige dieser Stücke stehen heute auf dem Mars, einem Kometen und dem Saturnmond Titan oder fliegen an Bord von Raumsonden durchs Weltall. Die Feinmechaniker*innen bieten Einblicke in ihre Arbeitsweise und -geräte. Mit vielen Anschauungsstücken.
400 km von Kapstadt entfernt betreibt die Universität Göttingen das Teleskop MONET/Süd mit 1,2 m Spiegeldurchmesser. Heute Abend steht es den Besucher*innen für ferngesteuerte Himmelsbeobachtungen zur Verfügung. Wählt Euer Lieblingsobjekt aus und seht live zu, wie das Teleskop es in verschiedenen Farbfiltern einfängt. Fügt die Bilder vor Ort zu einem Farbbild zusammen und nehmt es mit nach Hause.
Jupiter ist der größte Planet im Sonnensystem; seine Wolkenwirbel und -bänder geben uns Rätsel auf. Unter Eisschichten verbergen seine Monde Europa und Ganymed Ozeane, in denen sich Leben entwickelt haben könnte. Das MPS stellt Weltrauminstrumente vor, die an Bord der Raumsonde JUICE auf dem Weg zum Jupiter sind. Mitmachexperimenten erläutern, wie die Wolkenwirbel des Gasriesen entstehen.
Wie funktioniert eigentlich Forschung? Und was haben Wissenschaftler*innen auf diese Weise über den Mars herausgefunden? Der Vortrag bietet eine verständliche Einführung in die Marsforschung für Kinder ab zehn Jahren und berichtet von einem faszinierenden Wüstenplaneten, der schon mehrfach irdischen Besuch hatte.
Der Merkur ist der sonnennächste Planet unseres Sonnensystems und ein Ort der Extreme. Die Strahlungsintensität der Sonne an der 470 Grad heißen Oberfläche ist zehnmal so hoch wie bei der Erde. Die Doppel-Raumsonde BepiColombo erforscht den Planeten aus der Nähe. Nach insgesamt sechs Vorbeiflügen wird die Sonde 2026 in eine Umlaufbahn einschwenken und geteilt. Mit an Bord: Hardware aus Göttingen!
Immer wieder bahnen sich Gesteinsbrocken aus dem Weltall ihren Weg auf die Erde. Meteoriten sind nicht nur für Sammler interessant, sondern auch für Forschende. Denn die Brocken sind Zeitzeugen der Entstehung des Sonnensystems. Ihre genaue Zusammensetzung kann helfen zu verstehen, wie das Sonnensystem zu dem Ort wurde, den wir heute kennen. Mit echten Meteoriten zum Anfassen!
Raumsonden wie Solar Orbiter und Vigil liefern einzigartige Sonnenaufnahmen: in höchster Auflösung und aus unerreichten Blickwinkeln. Das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung ist an beiden Missionen mit selbst entwickelten Instrumenten beteiligt. Besucher*innen können echte Weltraum-Hardware kennenlernen, in die Sonnenatmosphäre eintauchen und mehr über Schutz vor Weltraumwetter erfahren.
Die NASA-Raumsonde Parker Solar Probe hat sich an Heiligabend 2024 der Sonne so nahe wie kein menschengemachtes Objekt zuvor genähert und auch voraussichtlich in den nächsten Jahrzehnten nähern wird. Dies sind rund sechs Millionen Kilometer über der Oberfläche der Sonne, die sich für uns in einem Abstand von 150 Millionen Kilometern befindet. Gerade sind die Daten aus der Sonnenatmosphäre bei uns eingetroffen und verarbeitet worden. Wir zeigen nun erstmalig, im Rahmen der deutschen Beteiligung an dieser Mission, die einzigartigen neuen Beobachtungen.
Elektronik für Weltraumexperimente muss den besonderen Bedingungen im All standhalten. Sie wird deshalb nach speziellen Vorgaben entwickelt, gebaut und unter Weltraumbedingungen getestet. Mitarbeitende des Elektroniklabors am MPI zeigen einen typischen Elektronik Arbeitsplatz mit Lötstationen und Mikroskop und demonstrieren, wie man im Labor Weltraumbedingungen erzeugt.
In einem einfachen Experiment zeigen wir Ihnen, wie Licht in seine Bestandteile zerlegt wird. Astrophysiker*innen untersuchen mithilfe von Spektrographen das Licht weit entfernter Himmelskörper, um deren physikalische Eigenschaften zu bestimmen oder um Planeten um ferne Sterne zu finden. Zur Anschauung können Sie ein Bild Ihres Gesichts in den Farben des Regenbogens erhalten.
Getragen von einem riesigen Heliumballon blickt das Sonnenobservatorium Sunrise III aus der Stratosphäre auf die Sonne. Teammitglieder zeigen Videos und Messdaten vom erfolgreichen Flug, erklären im Experiment die granulare Struktur der Sonnenoberfläche und präsentieren erstmals das Herzstück von Sunrise III: Das etwa drei Meter lange Sonnenteleskop, das von Schweden nach Kanada geflogen ist.
Was hat die Sonne mit Musikinstrumenten wie Gitarre und Klavier gemeinsam? Mehr als man denkt, wie Forschende des MPI für Sonnensystemforschung im Experiment zeigen. Mit Lautsprecher, Platten und Sand entstehen am Stand beeindruckende Chladnische Klangfiguren. Ein Ausflug in die Welt der Oberflächenschwingungen und – auf Umwegen – ins Innere der Sonne.
Mehr als 18 Monate lang haben die Filmemacher Johannes Kohout und Janek Totaro von AKINEMA die Vorbereitungen zum Start des ballongetragenen Sonnenobservatoriums Sunrise III im Jahr 2022 mit der Kamera begleitet – von den ersten Arbeiten im Reinraum bis zum dramatischen Abbruch des Forschungsfluges. Der so entstandene Dokumentarfilm ist hier zu sehen. Dauer: 94 Minuten.

Ein Rundgang zu Laboren und Reinräumen des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung bietet Einblicke in Forschungsthemen, Arbeitsweise und aktuelle Weltraumprojekte des Instituts. Die Führungen dauern 60 Minuten und starten im 20-Minuten-Takt. Wegen der zum Teil engen Räumlichkeiten ist die Teilnehmerzahl beschränkt. Eine Teilnahme ist nur nach Anmeldung möglich.
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Astronomie und Astrophysik haben eine lange Tradition in Göttingen, die bis in die Gründungszeit der Universität zurückreicht. In der Astrophysikalischen Sammlung sind zahlreiche Gegenstände und Instrumente aus dem 17. bis 20. Jahrhundert erhalten, die an das Wirken herausragender Wissenschaftler wie Tobias Mayer, Carl Friedrich Gauß und Karl Schwarzschild erinnern.
Unterhaltsame Shows für Kinder zum Zuschauen und Mitmachen bieten die Promovierenden des MPI für Sonnensystemforschung. Darin erforschen die Zuschauer*innen das Sonnensystem, erkunden die Oberfläche des Mars, wagen einen „Weltraumspaziergang“ und helfen dabei, unsere nächste Weltraummission zu planen.
Neben den acht Planeten unseres Sonnensystems wurden um andere Sterne bereits über 5800 Planeten entdeckt. Am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung bereiten wir in Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA und mit anderen europäischen Instituten die Weltraummission PLATO vor. Mit PLATO werden wir bald tausende neuer Exoplaneten entdecken, womöglich auch erdähnliche.
Der Mond hat sich vor 4,5 Mrd. Jahren durch Kollision der Erde mit dem Planeten Theia gebildet. Viele der Eigenschaften des Erde-Mond-Systems sind so erklärbar. Die NASA Apollo-Missionen haben in den 1960er und 1970er Jahren 385 kg Gesteine vom Mond zurückgebracht. Diese haben wir untersucht – mit unerwartetem Ergebnis. Im Vortrag möchte ich Sie mit auf diese wissenschaftliche Abenteuerreise nehmen.
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Wer verrät schon gerne seine Alter? Der Mond jedenfalls nicht! Seit Langem bemühen sich Forschende, die Geburtsstunde unseres kosmischen Begleiters zu bestimmen. Wichtigster Anhaltspunkt: Mondgestein, das Apollo-Astronauten zurück zur Erde gebracht haben. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Debatte zum Mondalter und den aktuellen Stand der Forschung.
Das James Webb Space Telescope (JWST) hat die Welt mit Bildern von der Geburt von Sternen in Staunen versetzt. Die Geburt dieses Teleskops geht auf eine irrtümliche Kurzsichtigkeit zurück, die uns gezeigt hat, wie wir bis zum Anfang der Zeit zurückblicken können. Wir erzählen die Geschichte des JWST und geben einen Einblick in die Mathematik, die hinter dem Erfolg dieses Instruments steht.
Start jenseits des Polarkreises in Schweden, sechseinhalbtägiger Flug durch die Stratosphäre und Landung in der kanadischen Wildnis: Der Forschungsflug des ballongetragenen Sonnenobservatoriums Sunrise III im vergangenen Jahr war ein beispielloses Abenteuer. Der Vortrag berichtet von einer einzigartigen Mission und erklärt, welche neuen Erkenntnisse über die Sonne zu erwarten sind.
Bei gutem Wetter können Sie selbst mit unterschiedlichen Teleskopen die folgenden Objekte beobachten: Mars, Ringnebel in der Leier (M57), Hantelnebel (M27), offener Sternhaufen (M11), ausgewählte Sternspektren (Albireo, Vega).
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Observing the night sky, we notice many periodic motions that help us track time. Days and years have multiple definitions, each differing slightly due to Earth's motion. I’ll explore the reasons behind these variations, their effects on timekeeping, and how different calendars attempt to incorporate them, balancing astronomical precision with cultural and practical needs.
Ein Rundgang zu Laboren und Reinräumen des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung bietet Einblicke in Forschungsthemen, Arbeitsweise und aktuelle Weltraumprojekte des Instituts. Die Führung dauert 60 Minuten. Wegen der zum Teil engen Räumlichkeiten ist die Teilnehmerzahl beschränkt. Eine Teilnahme ist nur nach Anmeldung möglich. Sprache: Englisch
Achtung: der Veranstaltungsort ist nicht oder nur bedingt barrierefrei.
Ein Rundgang zu Laboren und Reinräumen des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung bietet Einblicke in Forschungsthemen, Arbeitsweise und aktuelle Weltraumprojekte des Instituts. Die Führung dauert 60 Minuten. Wegen der zum Teil engen Räumlichkeiten ist die Teilnehmerzahl beschränkt. Eine Teilnahme ist nur nach Anmeldung möglich. Sprache: Spanisch
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