Tauchen Sie ein in die Welt der Proteine – die Nanomaschinen der Zelle. Schauen Sie ihnen am Bildschirm live bei ihrer Arbeit zu und lernen Sie so etwas über „Schleusenwärter“, die unseren Blutdruck regulieren. Spüren Sie direkt die Kräfte, die Proteine bewegen, und fühlen Sie, wie Wassermoleküle auf die Proteine der Zelle einprasseln – in 100-millionenfacher Vergrößerung.
Böden haben viele wichtige Funktionen für Umwelt und Mensch. Die Vielzahl verschiedener Böden macht das Verstehen der Böden mit ihren zum Teil sehr unterschiedlichen Eigenschaften nicht einfach. Sie erfahren hier, wie Bodenkundler*innen mittels Beobachtung und Nutzung einfacher Felduntersuchungsmethoden physikalische und chemische Bodeneigenschaften und damit auch Bodenfunktionen ableiten können.
Mit unsichtbarem UV-Licht lassen sich Stoffe im Dunkeln zum Leuchten bringen (Fluoreszenz) oder sogar Molekül-Eigenschaften „umschalten”. Ein Modellexperiment zur Photosynthese zeigt, wie ein Photokatalysator dabei hilft, Lichtenergie in chemische Energie umzuwandeln. Mit selbst durchgeführten Experimenten gewinnen Sie einen kleinen Einblick in das spannende Gebiet der Photochemie.
Effiziente Nutzung und Umwandlung von Energie sind Grundlagen nachhaltiger Technologien für unsere Zukunft. Hier erfahren Sie, was Chemiker*innen und Physiker*innen der Sonderforschungsbereiche 1073 und 1633 an der Uni Göttingen erforschen, können einiges davon selbst ausprobieren und mit Wissenschaftler*innen ins Gespräch kommen.
Chemie macht Spaß, auch wenn es gerade mal nicht knallt und stinkt. Bei ausgewählten Mitmachexperimenten erleben Kinder und Jugendliche, wie man beispielsweise ohne Farbstoff färben kann oder dass man die Zweige mancher Bäume zum Leuchten bringen kann. Die Schutzbrillen und Schutzkittel stellen wir - Sie müssen nur Neugier an der Chemie mitbringen!
Keine chemische Forschung ohne spezielle Aufbauten für Experimente. Die fertigen unsere Chemie-Werkstätten in Feinmechanik und Elektronik. Hier kombinieren wir Handwerk und High-End-Forschung. Ein toller Platz für Ausbildung und Beruf. Lernen Sie die Werkstätten bei verschiedenen Stationen und Mitmach-Aktionen, z. B. Löt-Übungen, Kraftproben und Geschicklichkeitsspielen, kennen.
Verbundwerkstoffe wie Spanplatten und MDF begegnen uns täglich – in Möbeln, Bau- und Dekorationsmaterialien. Sie sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch die Materialien von heute bieten mehr als nur Holz: Sie enthalten auch nachwachsende Rohstoffe wie Einjahrespflanzen oder Popcorn, was den Holzverbrauch reduziert und die Nachhaltigkeit steigert. Um diese Werkstoffe stabil und langlebig zu machen, kommen bisher erdölbasierte Bindemittel zum Einsatz. Doch in Zukunft können Bioklebstoffe eine umweltfreundliche Alternative bieten. Erleben Sie, wie diese Innovationen der Abt. Holztechnologie und Holzwerkstoffe im Biotechnikum zum Leben erweckt werden – Wir laden Sie ein, einen Blick in die Zukunft zu werfen!

Die Geschichte der Göttinger Chemie ist voll schlauer Köpfe und faszinierender Entdeckungen. Prägende Persönlichkeiten wie Friedrich Wöhler oder Richard Zsigmondy, Geräte und Proben aus ihren Laboren, aber auch interessante Dokumente und persönliche Erinnerungsstücke laden zu einem spannenden Rundgang durch die “Chemie - Made in Göttingen” ein.
Achtung: der Veranstaltungsort ist nicht oder nur bedingt barrierefrei.

Hat meine Synthese funktioniert? Wie sieht mein isolierter Naturstoff aus? Diese Fragen der modernen Chemie lassen sich am besten durch NMR-, also Kernspinresonanz-Spektroskopie beantworten. Wir zeigen Ihnen in einer 30-45 minütigen Führung, wie die superstarken Magnete funktionieren und machen die Methode anhand von Zucker- und Alkoholgehaltsbestimmungen von Getränken erlebbar.
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Fluoreszenz ist ein physikalisches Phänomen, welches sich klassischerweise biochemische Analysemethoden zunutze machen. Doch kann die Fluoreszenzmarkierung auch im Bereich der Papieruntersuchung Licht ins Dunkel bringen?
DIE VERANSTALTUNG IST AUSGEBUCHT. ES SIND LEIDER KEINE ANMELDUNGEN MEHR MÖGLICH.
Chemie ist allgegenwärtig – von Feuerwerken über Energiespeicher bis hin zu zukünftigen Antriebstechnologien. Dieser experimentelle Vortrag zeigt eindrucksvoll, wie chemische Reaktionen unseren Alltag bestimmen. Mit reaktiven Elementen sowie deren Anwendungen, etwa in Lithium-Ionen-Batterien, wird Chemie anschaulich, verständlich und erlebbar gemacht.
Stehen Professor*innen noch selbst im Labor? Was war Ihre beste wissenschaftliche Idee und wie sind Sie darauf gekommen? Wie ist es, Chemie oder Physik zu studieren? Was macht man in einer Doktorarbeit? Diese und weitere Fragen können in unserer interaktiven Fragerunde beantwortet werden. Sie stellen die Fragen - unsere Wissenschaftler*innen aus den SFBs 1633 und 1073 antworten.
Mit vielseitig veränderbaren Nanopartikeln können mehrere Chemotherapeutika oder deren aktive Zwischenprodukte in sehr hohen Wirkstoffkonzentrationen zum Tumorgewebe transportiert werden. Die Nanopartikel haben das Potenzial, Chemotherapien bei Tumorpatient*innen wirksamer zu machen und gleichzeitig Nebenwirkungen zu reduzieren. Zudem können sie Resistenzmechanismen überwinden.
Die Batterietechnologie ist essenziell für Energiewende und Elektromobilität. Weltweit investieren Länder stark in Forschung, um technologisch souverän zu bleiben. Kürzungen in Deutschland wecken Bedenken in punkto Wettbewerbsfähigkeit. Experten fordern Investitionen, um international mitzuhalten. So bleibt die Batterietechnik zentrales Motiv bei der Zukunft der Energie- und Verkehrssysteme.
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Wann und wo ist Leben entstanden, und welche Folgen haben früheste Organismen auch noch für unsere Gegenwart und unsere Zukunft? Die Suche nach Antworten führt uns in fremdartige und durch Extrembedingungen gekennzeichnete Welten auf der noch sehr jungen Erde.
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