Die Elektrokonvulsionstherapie (EKT) wird fast 90 Jahre nach ihrer Erfindung wieder vermehrt zur Therapie schwerer Depressionen und Psychosen angewendet. Das öffentliche Bild ist dabei von vielen Vorurteilen geprägt. Im Vortrag werden die Geschichte, heutige Praxis und aktuelle Forschungsansätze unterhaltsam und laienverständlich dargestellt. Das Publikum kann online an Live-Umfragen teilnehmen.
Stressreaktionen zeigen sich von Mikroorganismen bis zu höheren Wesen. Angst als Emotion umfasst beim Menschen relativ archaische Prozesse bis hin zu Vorgängen in Hirnsystemen, die z.B. mit Antizipation, Kognition und Verhalten assoziiert sind. Anhand zahlreicher Beispiele wird ein kurzer Eindruck neurobiologischer Modelle von einfachen Fluchtreaktionen bis zu komplexen Angsterkrankungen gegeben.