Institut für Digital Humanities

Nikolausberger Weg 23, 37073 Göttingen
17:30-18:30, 18:30-19:30 Uhr
Verborgene Schrift

Rätsel der Vergangenheit entschlüsseln: Wie moderne Technologie unsere Sicht auf Geschichte verändert

In den letzten Jahren hat sich die Art und Weise, wie wir historische Dokumente erforschen, dank moderner digitaler Technologien erheblich verändert. Neue Werkzeuge eröffnen uns spannende Möglichkeiten, das Erbe der Vergangenheit zu bewahren, zu nutzen und zu verstehen. Das Team des Projekts eManuSkript am Institut für Digital Humanities zeigt, wie diese technologischen Innovationen ein neues Forschungsfeld im Bereich der digitalen Handschriftenforschung geschaffen haben. Anschließend haben die Zuhörer*innen die Gelegenheit, mit zwei digitalen Werkzeugen zu experimentieren, die derzeit vom Team entwickelt werden. Zunächst können sie sich in mittelalterlicher Schrift üben und dabei erleben, wie es war, mit Stift und Tinte im Stil mittelalterlicher Nonnen und Mönche zu schreiben. Danach haben sie die Möglichkeit, ein digitales Werkzeug zu verwenden, um Buchstaben auf hochauflösenden Scans echter mittelalterlicher Handschriften nachzuziehen. Ein weiteres Highlight ist das neue Werkzeug „Proteus“, benannt nach dem formwandelnden Gott der Antike. Viele mittelalterliche Handschriften wurden im Laufe der Zeit beschädigt oder überschrieben und sind daher schwer lesbar. Durch spezielle digitale Filter und Einstellungen können jedoch verborgene Daten sichtbar gemacht werden – neue Wörter, Bilder und Informationen treten zutage. Mit Proteus können die Besucher selbst entdecken, wie diese verborgenen Schätze in digitalen Bildern ans Licht kommen.

Achtung: der Veranstaltungsort ist nicht oder nur bedingt barrierefrei.

Dr. Jeremy Thompson, Mohamed Basuony, Dr. Anna Dorofeeva
Veranstalter: Institut für Digital Humanities (Philosophische Fakultät)
Veranstaltungsort:
Nikolausberger Weg 23, 37073 Göttingen, Raum 0.113
Info: Voranmeldung notwendig
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20:15 - 20:45 Uhr
William Blake: Newton

Im Dialog mit Notizbüchern

In der Digitalen Editorik werden historische Objekte digitalisiert und standardisiert im Netz verfügbar gemacht. Wir verwenden ein experimentelles Plugin, um einen KI-gestützten Dialog mit Newtons Tagebüchern zu erzeugen. Im Austausch mit einem KI-Assistenten versuchen wir herauszufinden, wie Newton lernte, argumentierte und sein Wissen in Texten, Tabellen und Zeichnungen dokumentierte.

Achtung: der Veranstaltungsort ist nicht oder nur bedingt barrierefrei.

Hanna Surjadi, MA
Veranstalter: Institut für Digital Humanities (Philosophische Fakultät)
Veranstaltungsort:
Nikolausberger Weg 23, 37073 Göttingen, Raum 0.113
21:00-21:30, 21:45-22:15 Uhr
Sammlungsobjekte digitalisieren

Sammlungsobjekte digital

Die 3D-Digitalisierung ist zum Schutz von Kulturgütern wie zu Ihrer Erforschung wichtig. Wir präsentieren Ihnen an praktischen Beispielen die vielfältigen Möglichkeiten und Zukunftsperspektiven für die computergestützte Analyse von Sammlungsgegenständen und die museale Vermittlung.

Achtung: der Veranstaltungsort ist nicht oder nur bedingt barrierefrei.

Prof. Dr. Martin Langner, Thorben Langer
Veranstalter: Institut für Digital Humanities (Philosophische Fakultät)
Veranstaltungsort:
Nikolausberger Weg 23, 37073 Göttingen, Raum 0.113
Veranstaltungstitel
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Textabriss
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